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Freitag, 31.10.2014


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Entwicklungskonzept für kleinere Städte und Gemeinden

Wir müssen uns Gedanken über die Zukunft machen
Gemeinden Friedland, Gleichen und Rosdorf bilden strategische Allianz Daseinsvorsorge.
Entwicklungskonzept für kleinere Städte und Gemeinden gibt eine Aussicht auf Fördergelder für Projekte Friedland/ Gleichen/ Rosdorf.


Es ist in aller Munde. Der demografische Wandel findet statt. „Wir wollen die Entwicklung vorausschauen und steuern“ bekennen die Bürgermeister der drei Gemeinden Andreas Friedrichs, Heinz-Jürgen Proch und Harald Grahovac. „Wir wollen uns Gedanken über die Entwicklung der öffentlichen und privaten Infrastruktur der Daseinsvorsorge machen“.
Zu diesem Zweck haben die Gemeinden Friedland, Gleichen und Rosdorf eine strategische Allianz gegründet. Derzeit erstellen sie als Grundlage für Fördermaßnahmen ein interkommunales integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEK). Dieses ist Voraussetzung für eine Förderung von Projekten im Städtebauförderungsprogramm des Landes Niedersachsen „Kleinere Städte und Gemeinden“. Diese Kommunen sind als interkommunales Netzwerk in das Programm zunächst für die Erstellung des Konzeptes aufgenommen worden.
Im IEK sollen integrierte Lösungsstrategien zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels, zur kooperativen Verantwortungswahrnehmung sowie zu gemeinsamen Entwicklungszielen und Schwerpunkten aufgezeigt werden. Im Vorfeld hat sich eine interkommunal besetzte Steuerungsgruppe intensiv mit insgesamt 14 Handlungsfeldern der sozialen und technisch-wirtschaftlichen Infrastruktur der Daseinsvorsorge befasst.
Es wurden die Bereiche identifiziert, wo der Handlungsdruck am größten erscheint. Darunter befinden sich solche für die Lebensqualität in den Gemeinden wichtigen Themen wie Schul- und Bildungsversorgung, Familienversorgung und -betreuung sowie Seniorenversorgung und –betreuung. Des Weiteren sollen auch die Einrichtungen der Sportversorgung, der Freizeit- und Kulturversorgung und des Gemeinschafts- und Vereinswesens beleuchtet werden. Schließlich werden auch die Themen Mobilitätsvorsorge und ÖPNV, Verkehrsinfrastruktur, Telekommunikation, kommunale Einrichtungen und Liegenschaften sowie Feuerwehren untersucht.
Für alle Handlungsfelder sollen nun Anpassungsstrategien erarbeitet werden. Ziel ist es, unter den demografischen Rahmenbedingungen eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Anpassungsprozesse sollen mit einer Qualitätsoffensive verbunden werden, welche die Attraktivität der Gemeinden als Standorte zum Wohnen, Arbeiten und Leben herausstellt. Einmütiges Ziel der politischen Akteure ist die Schaffung von Akzeptanz durch einen transparenten Planungsprozess. Deshalb soll auch die interessierte Öffentlichkeit in den weiteren Verlauf der Konzepterstellung eingebunden werden.
Es werden vier thematische Arbeitsgruppen gebildet, die je zur Hälfte aus Fachleuten und aus Bürgerinnen und Bürgern bestehen.
Folgende Arbeitsgruppen sind vorgesehen:
Verkehr/ Mobilität/ Daten, Bildung/ Freizeit/ Kultur, Familien/ Senioren und Kommunale Daseinsvorsorge/ Katastrophenschutz.

Die thematischen Arbeitsgruppen werden sich zu drei spät nachmittäglichen oder abendlichen mehrstündigen Arbeitskonferenzen treffen und die Themen unter fachlicher Anleitung diskutieren.
Die Gemeindeverwaltungen werden demnächst gezielt Fachleute und Vertreter der Bürgerschaft ansprechen, um sie für eine Mitarbeit zu gewinnen.
Darüber hinaus können sich Interessierte für eine Mitarbeit anmelden. Ansprechpartner in den Gemeindeverwaltungen sind: Jürgen Schäfer (Friedland), Tel.: 05504 80235, Friedhelm Storek (Gleichen), Tel.: 05592 50161 und Herr J. Kaufmann (Rosdorf), Tel.: 0551 7890122.
Die bisherigen und zukünftigen Ergebnisse sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zu diesem Zweck werden die Gemeinden auf ihrer Internetplattform Informationen bereitstellen.
 

Friedhelm Storek
erstellt am 22.01.2013